Kernbohrung

Die Kernbohrung - passgenau und vibrationsarm

Die Kernbohrung durchbricht präzise und passgenau Hindernisse aus Mauer, Stein oder Beton. Sie erlaubt das Arbeiten in angrenzenden Gebäudeteilen, da die schonende Bohrung weder unerwünschte Vibrationen noch große Mengen an Staub produziert. Die Diamantbohrkrone geht beim Betonbohren so sanft vor, dass der Bohrkern für eine spätere Analyse des Mauerwerks erhalten bleibt. Zur schnellen und schonenden Kernbohrung fahren die Profis der Müller Bohrtechnik GmbH gerne zu Ihrer Baustelle in Berlin, Leipzig oder dem gesamten Bundesgebiet.

Was ist eine Kernbohrung?

Die Kernbohrung ist ein Drehbohrverfahren, um präzise Öffnungen in harte Materialien wie Beton, Stahlbeton, Stein oder Asphalt zu bohren. Im Gegensatz zu Stemmarbeiten mit dem Presslufthammer gleichen Kernbohrungen eher dem Betonschneiden. Eine Diamantbohrkrone oder eine ähnlich harte Hohlbohrkrone schneidet dabei millimetergenau um einen definierten Bohrkern herum, der komplett erhalten bleibt.

Anfallenden Bohrstaub binden die Profis der Müller Bohrtechnik GmbH direkt beim Bohren durch eingeleitetes Kühlwasser, das sie beim Austritt aus dem Bohrloch wieder absaugen. Das erschütterungsarme Verfahren erlaubt Ihnen Durchführungen, Anschlussöffnungen und Lüftungsschächte in Stahlbeton oder Granit zu legen und das bis zu einem Durchmesser von 1500 Millimetern.

Einsatzzweck und Anwendungsbereich für das sanfte Betonbohren

Überall, wo eine hohe Präzision beim Betonbohren Ihre spätere Arbeit erleichtert oder wo Sie mit vibrationsarmem Bohren Anwohner und angrenzende Arbeitsumgebungen entlasten möchten, ist die Kernbohrung das ideale Verfahren.

Sie ist häufig im Einsatz bei

  • Hausanschlüssen für Gas, Wasser und Strom

  • Entlüftungen für Klimageräte

  • Einbringen von Verbundankern

  • Rohrdurchführungen für Öfen und Kamine

  • Erkundungsbohrungen im Baugrund

  • Verlegen von Netzwerkleitungen

  • Durchbrüchen für Strom, Heizung oder Sanitär

  • Wand- und Deckenöffnungen für Dunstabzüge in Küchen

Ob Sie Ihre Arbeiten in einem Neubau durchführen, einen Umbau vornehmen oder die Kernbohrung für eine Sanierung einsetzen, spielt keine Rolle.

VORTEILE DER KERNBOHRUNG

Viele Vorteile sprechen für das Kernbohrverfahren. Es ist nahezu erschütterungsfrei und schont die Bausubstanz empfindlicher Bauwerke. Zusätzlich genießen Sie dadurch eine weit geringere Lärmbelästigung als beispielsweise beim Schlagbohrverfahren. Daneben sparen Sie Zeit, denn Kernbohrungen gehen erheblich schneller als vergleichbare Verfahren mit Presslufthammer oder Schlagbohrer.


Mit der hohen Präzision im Millimeterbereich verfügen Sie zudem über eine Möglichkeit, passgenaue Bohrungen für den Einbau von Dichtungen durchzuführen. Diese können Sie direkt im Anschluss an die Bohrung einbauen. Neben der geringen Lärmbelästigung punkten Kernbohrungen mit einer nahezu staubfreien Arbeit, da das Kühlwasser den anfallenden Bohrstaub bindet.

Ablauf einer Kernbohrung

Kernbohrungen sind überall möglich, wo Sie relativ homogenes Baumaterial in Fundamenten, Decken, Wänden oder sonstigen Flächen durchbohren wollen. Vorab ist allerdings sicherzustellen, dass der Bohrbereich frei von Leitungen ist, da die kräftigen Diamantbohrkronen mühelos jede Art von Leitung durchtrennen. Danach wird bestimmt, ob Nassbohren möglich ist, austretendes Spülwasser über einen Wassersammelring aufgefangen werden sollte oder ob auf die staubintensivere Trockenbohrung zurückgegriffen werden muss. Der für die Statik verantwortliche Bauleiter zeichnet die Bohrstelle an und bestätigt den Bohrdurchmesser.

Nun setzen Mitarbeiter der Müller Bohrtechnik GmbH den Bohrer im gewünschten Winkel an, der durch seine Drehbewegung und mit sanftem Druck um den Bohrkern herum eine kreisförmige Nut schneidet. Diese treiben sie bis zur gewünschten Tiefe oder bis zum Durchbruch voran. Das Spülwasser kühlt den Bohrkern und wäscht den Bohrstaub heraus.

Häufige Fragen zum Betonbohren

Ein paar Fragen treten immer wieder auf, wenn die Müller Bohrtechnik GmbH für Kernlochbohrungen auf Baustellen kommt. Hier ein paar Antworten zu den wichtigsten davon.

Wie tief können die Bohrungen durchgeführt werden?
Die Tiefe der Bohrung ist einer der großen Vorteile der Kernbohrung, denn sie spielt bezogen auf Bauwerke fast keine Rolle. Selbst Bohrtiefen von mehreren Metern sind mit dieser Bohrmethode problemlos zu realisieren.

Bis zu welchem Durchmesser sind Bohrungen möglich?
Hier gibt die Physik den Ton an. Die Kraft, die beim Bohren aufzuwenden ist, steigt mit dem Quadrat des Bohrdurchmessers. Die Durchmesser, welche die Müller Bohrtechnik GmbH realisiert, sind mit 1500 Millimetern größer als bei vielen anderen Unternehmen.

In welchen Materialien können Kernbohrungen erfolgen?
Das Betonbohren im Kernbohrverfahren können Sie problemlos für alle harten Baumaterialien nutzen. Selbst Beton oder sogar Stahlbeton leisten der Diamantbohrkrone nur geringen Widerstand. Mühelos bohrt Sie Löcher in Mauerwerk, Asphalt, Stein, Granit oder Leichtbaustoffe.

Ob ein Gebäude während der Arbeiten bewohnt bleiben kann oder andere Fragen, die Sie zur Kernbohrung haben, klären Sie am besten im persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns an, wir freuen uns darauf, Ihnen weiterzuhelfen.